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Alles rund um den Führerschein — Ablauf, Klassen, BF17, Theorie- und Praxisprüfung, Automatik, Kosten, Probezeit und Tipps. Über 70 Antworten, verständlich erklärt und auf unsere Region im Hochstift zugeschnitten.
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Ablauf & Weg
Von der Anmeldung bis zur Prüfung
Führerscheinklassen
B, BE, B96, A/A1/A2/AM, T
BF17
Begleitetes Fahren ab 17
Theorieprüfung
Fragen, Fehlerpunkte, Themen
Praktische Prüfung
Ablauf, Aufgaben, Tipps
Automatik & E-Auto
B197 und unsere Tesla-Flotte
Kosten & Förderung
Woraus sich der Preis ergibt
Nach der Prüfung
Probezeit, Punkte, Aufbauseminar
Standorte
Theoriezeiten & Organisation
Tipps & Tricks
Effektiv lernen & vorbereiten
Der Weg zum Führerschein
Von der Anmeldung bis zum Führerschein in der Hand — jeder Schritt in der richtigen Reihenfolge.
Wie läuft die Führerscheinausbildung Schritt für Schritt ab?
In dieser Reihenfolge: 1. Anmeldung in der Fahrschule und Wahl der Klasse. 2. Sehtest und biometrisches Passfoto besorgen. 3. Erste-Hilfe-Kurs absolvieren. 4. Antrag bei der Führerscheinstelle stellen (über die Fahrschule). 5. Theorieunterricht besuchen und Theorieprüfung ablegen. 6. Fahrstunden inklusive Sonderfahrten sammeln. 7. Praktische Prüfung bestehen — fertig. Wir begleiten dich durch jeden dieser Schritte. Alles ausführlich im Ratgeber „In sieben Schritten zum Führerschein“.
Was brauche ich zur Anmeldung in der Fahrschule?
Für die Anmeldung reichen deine persönlichen Daten und die gewünschte Klasse. Sehtest, Passfoto und Erste-Hilfe-Kurs kannst du parallel erledigen — den formellen Antrag bei der Führerscheinstelle reichen wir für dich mit ein. Du kannst dich bequem online oder direkt an einem unserer 5 Standorte anmelden.
Wann muss ich den Antrag bei der Führerscheinstelle stellen?
Am besten so früh wie möglich, denn die Bearbeitung dauert je nach Behörde rund vier bis sechs Wochen. Ohne erteilten Antrag darfst du keine Prüfung ablegen. Für BF17 kannst du den Antrag ab 16,5 Jahren stellen. Wir kümmern uns um die Einreichung, du musst nur die Unterlagen liefern.
Brauche ich einen Sehtest — und wie alt darf er sein?
Ja, für alle PKW- und Motorradklassen ist ein Sehtest Pflicht. Er darf bei Antragstellung nicht älter als zwei Jahre sein und wird von Optikern oder Ärzten gemacht. Gefordert ist eine Sehschärfe von mindestens 0,7 auf beiden Augen (ggf. mit Brille oder Kontaktlinsen). Fällst du durch, ist ein augenärztliches Gutachten nötig.
Ist der Erste-Hilfe-Kurs Pflicht?
Ja, für jeden Führerschein ist ein Erste-Hilfe-Kurs mit neun Unterrichtseinheiten (je 45 Minuten) vorgeschrieben. Er gilt für alle Klassen und läuft nicht ab. Bei uns kannst du den Kurs direkt im Haus machen — er findet regelmäßig, meist einmal im Monat, statt.
In welcher Reihenfolge kommen Theorie und Praxis?
Theorieunterricht und Fahrstunden können parallel laufen. Die Theorieprüfung solltest du aber bestehen, bevor du zur praktischen Prüfung antrittst — die praktische Prüfung ist ohne bestandene Theorie nicht möglich. Die Sonderfahrten legst du sinnvollerweise erst gegen Ende, wenn du schon sicher fährst.
Wie lange dauert es insgesamt bis zum Führerschein?
Das hängt stark von dir ab: Wie oft du zum Theorieunterricht und zu Fahrstunden kommst und wie schnell du lernst. Realistisch sind meist drei bis sechs Monate. Wer in den Ferien Gas gibt, ist schneller. Wir richten das Tempo nach dir — es gibt keinen festen Zeitplan.
Kann ich mit der Ausbildung starten, bevor ich das Mindestalter erreicht habe?
Ja. Theorie und Fahrstunden darfst du in der Regel schon ein halbes Jahr vor dem Mindestalter beginnen, die Theorieprüfung frühestens drei Monate und die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem Geburtstag ablegen. So hast du den Führerschein punktgenau zum Geburtstag.
Was passiert direkt nach bestandener Praxisprüfung?
Bei erfolgreicher Prüfung händigt dir der Prüfer meist sofort einen vorläufigen Nachweis oder den Führerschein aus, und du darfst ab diesem Moment fahren. Danach beginnt die zweijährige Probezeit. Den endgültigen Kartenführerschein bekommst du, sofern er nicht direkt vorliegt, kurz darauf von der Behörde.
Welche Klasse darf was?
PKW, Anhänger, Motorrad, Roller und Traktor — Berechtigungen, Mindestalter und Voraussetzungen im Überblick.
Was darf ich mit der Klasse B fahren?
Klasse B umfasst Kraftfahrzeuge bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse mit bis zu acht Sitzplätzen außer dem Fahrersitz. Angehängt werden dürfen Anhänger bis 750 kg — oder schwerere Anhänger, solange die Kombination 3.500 kg nicht überschreitet. Mindestalter ist 18 Jahre (mit BF17 ab 17). Mehr im Ratgeber Klasse B.
Was ist der Unterschied zwischen Klasse B, B96 und BE?
Mit reiner Klasse B ziehst du Anhänger bis 750 kg oder bis zu 3.500 kg Gespanngewicht. B96 ist eine Schulung (keine Prüfung), mit der die Kombination bis 4.250 kg zulässig wird. BE ist eine eigene Führerscheinklasse mit praktischer Prüfung für Anhänger über 750 kg bis 3.500 kg — ideal für größere Wohnwagen oder Pferdeanhänger.
Für welche Motorradklassen gibt es welche Berechtigungen?
AM: Kleinkrafträder und Roller bis 45 km/h ab 15/16 Jahren. A1: Leichtkrafträder bis 125 ccm und 11 kW ab 16. A2: Motorräder bis 35 kW ab 18. A: unbeschränkte Motorräder ab 24 (Direkteinstieg) oder ab 20 nach zwei Jahren Vorbesitz von A2. Bei uns lernst du auf unseren Yamaha MT-07 und MT-03 sowie den Suzuki SV650 (A/A2) und GSX-125 (A1). Details im Motorrad-Ratgeber.
Was bedeutet die Klasse T (Traktor)?
Klasse T berechtigt zum Führen von land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen bis 60 km/h sowie selbstfahrenden Arbeitsmaschinen, jeweils mit Anhängern. Mindestalter ist 16 Jahre (dann bis 40 km/h) beziehungsweise 18 für die volle Berechtigung. In unserer ländlichen Region ist Klasse T ein echtes Thema — wir bilden dafür aus.
Ab welchem Alter darf ich welche Klasse machen?
AM ab 15 (in vielen Bundesländern, sonst 16), A1 und T ab 16, B, B96, BE und A2 ab 18, unbeschränkte Klasse A ab 24 im Direkteinstieg. Mit dem begleiteten Fahren BF17 startest du bei Klasse B schon mit 17. Theorie und Fahrstunden darfst du meist ein halbes Jahr vor dem jeweiligen Mindestalter beginnen.
Welche Klassen sind in Klasse B automatisch enthalten?
Wer Klasse B besitzt, darf zusätzlich Fahrzeuge der Klasse AM (Mofa/Roller bis 45 km/h) und der Klasse L (kleine Zugmaschinen bis 40 km/h) führen. Motorrad (A-Klassen) oder größere Anhänger (BE) sind nicht enthalten und müssen separat erworben werden.
Was ist der Unterschied zwischen A1, A2 und A?
A1 erlaubt Leichtkrafträder bis 125 ccm und 11 kW ab 16 Jahren. A2 umfasst Motorräder bis 35 kW (und maximal 0,2 kW/kg) ab 18. Die offene Klasse A hat keine Leistungsgrenze und ist ab 24 im Direkteinstieg oder ab 20 nach zweijährigem A2-Besitz erreichbar. Zwischen den Stufen ist ein Aufstieg jeweils ohne erneute Theorie möglich.
Welche Klassen bietet die Fahrschule Guido Schmidt an?
Wir bilden aus in den Klassen B (auch Automatik/B197), BE, B96, den Motorradklassen A, A2, A1 und AM sowie in Klasse T für Traktoren. Für PKW steht dir unsere moderne Flotte mit Tesla Model 3 und Model Y, VW T-Roc und Anhänger zur Verfügung, für Motorrad Yamaha MT-07 und MT-03 sowie Suzuki SV650 und GSX-125. Alle Klassen im Detail.
Wie viele Pflichtstunden brauche ich für Klasse B?
Für Klasse B sind zwölf Sonderfahrten vorgeschrieben: fünf Überlandfahrten, vier Autobahnfahrten und drei Nachtfahrten (je 45 Minuten). Dazu kommen so viele normale Übungsstunden, wie du für die Prüfungsreife brauchst — diese Zahl ist individuell und nicht gesetzlich festgelegt.
Mit 17 ans Steuer
Ein Jahr früher fahren und sicher Erfahrung sammeln — so funktioniert das begleitete Fahren.
Was ist das begleitete Fahren ab 17 (BF17)?
BF17 erlaubt dir, den Führerschein der Klasse B bereits mit 17 zu machen und danach zu fahren — allerdings nur in Begleitung einer eingetragenen Person. Mit dem 18. Geburtstag wird die Auflage automatisch aufgehoben und du fährst allein. Ausbildung und Prüfung sind identisch mit dem normalen B-Führerschein. Ausführlich im BF17-Ratgeber.
Ab wann kann ich BF17 beantragen und starten?
Den Antrag kannst du ab 16,5 Jahren stellen. Mit der praktischen Ausbildung darfst du meist ein halbes Jahr vor dem 17. Geburtstag beginnen, die Theorieprüfung frühestens drei Monate und die praktische Prüfung frühestens einen Monat vor dem 17. Geburtstag ablegen. So kannst du zum 17. Geburtstag losfahren.
Wer darf als Begleitperson eingetragen werden?
Begleitpersonen müssen mindestens 30 Jahre alt sein, seit mindestens fünf Jahren ununterbrochen die Klasse B besitzen und dürfen höchstens einen Punkt im Fahreignungsregister haben. Es können mehrere Personen eingetragen werden — praktisch, wenn Eltern, Verwandte oder ältere Freunde abwechselnd mitfahren.
Welche Regeln gelten für die Begleitperson während der Fahrt?
Die Begleitperson fährt nicht selbst, sondern gibt nur Sicherheit und Rat — sie ist keine Aufsichtsperson im rechtlichen Sinn und greift nicht ins Lenkrad. Wichtig: Für die Begleitperson gilt die Promillegrenze von 0,5, damit sie im Notfall eingreifen könnte. Für dich als Fahranfänger gilt strikt 0,0 Promille.
Darf ich mit BF17 auch ins Ausland fahren?
Das begleitete Fahren ist eine deutsche Regelung. Innerhalb Deutschlands gilt es uneingeschränkt; im Ausland wird BF17 nur von wenigen Ländern anerkannt. Plane Auslandsfahrten vor dem 18. Geburtstag daher immer nur mit vorheriger Klärung. Ab 18 fällt diese Einschränkung weg.
Was passiert, wenn ich mit BF17 ohne Begleitperson fahre?
Fährst du ohne eingetragene Begleitperson, verstößt du gegen die Auflage. Das kann ein Bußgeld, einen Punkt und den Entzug der Fahrerlaubnis samt Nachschulung bedeuten — im schlimmsten Fall musst du bis 18 warten und die Ausbildung teilweise wiederholen. Halte dich deshalb konsequent an die Begleitpflicht.
Lohnt sich BF17 überhaupt?
Ja, sehr. Studien zeigen, dass Fahranfänger nach dem begleiteten Fahren deutlich seltener in Unfälle verwickelt sind, weil sie ein Jahr Erfahrung unter sicheren Bedingungen sammeln. Viele Versicherer belohnen das mit günstigeren Tarifen. Und du gewinnst wertvolle Routine, bevor du allein unterwegs bist.
Die Theorie im Griff
Fragenzahl, Fehlerpunkte-Grenze, Themen und wie unsere Driverscam dich sicher durchbringt.
Wie viele Fragen hat die Theorieprüfung für Klasse B?
Beim Ersterwerb der Klasse B umfasst die Theorieprüfung 30 Fragen — 20 aus dem Grundstoff und 10 aus dem klassenspezifischen Zusatzstoff. Die Fragen kommen aus dem amtlichen Fragenkatalog und werden am Computer bei TÜV oder DEKRA beantwortet. Mehr im Ratgeber Theorieprüfung.
Wie viele Fehlerpunkte darf ich haben?
Für Klasse B (Ersterwerb) darfst du höchstens 10 Fehlerpunkte haben. Wichtig: Hast du zwei Fragen mit je fünf Fehlerpunkten falsch, bist du auch bei genau 10 Punkten durchgefallen. Jede Frage ist mit 2, 3, 4 oder 5 Fehlerpunkten gewichtet — die schwereren Fragen zählen also mehr.
Was ist der Unterschied zwischen Grundstoff und Zusatzstoff?
Der Grundstoff gilt für alle Klassen und behandelt allgemeine Themen wie Verkehrszeichen, Vorfahrt, Geschwindigkeit und Umwelt. Der Zusatzstoff ist klassenspezifisch — bei Klasse B geht es zum Beispiel um Fahrphysik, Beladung und Anhänger. Wer bereits eine Klasse besitzt, muss nur den Zusatzstoff der neuen Klasse lernen.
Welche Themen kommen in der Theorieprüfung dran?
Typische Themen sind Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen, Vorfahrt und Vorrang, Geschwindigkeit und Abstand, Überholen, Umweltschutz, technische Bedingungen des Fahrzeugs, Gefahrenlehre sowie Verhalten in besonderen Situationen. Viele Fragen arbeiten heute mit Videos und Bildern, nicht nur mit Text.
Wie viele Theoriestunden muss ich besuchen?
Beim Ersterwerb sind zwölf Doppelstunden Grundstoff (je 90 Minuten) plus zwei Doppelstunden klassenspezifischer Zusatzstoff für Klasse B Pflicht — insgesamt 14 Doppelstunden. Besitzt du schon eine Klasse, reduziert sich der Grundstoff auf sechs Doppelstunden. Bei uns findet Theorie an mehreren Standorten mehrmals pro Woche statt.
In welcher Sprache kann ich die Theorieprüfung ablegen?
Die Theorieprüfung kann in Deutsch und in mehreren Fremdsprachen (unter anderem Englisch, Französisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Italienisch, Griechisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Spanisch und Kroatisch) abgelegt werden. Sprich uns bei der Anmeldung darauf an, wir richten das ein.
Was ist die Driverscam und wie hilft sie mir?
Driverscam ist unsere eigene Lern-App: Wir haben die kniffligen Stellen der Praxisprüfung direkt in Büren gefilmt. So kennst du schwierige Kreuzungen, Vorfahrtssituationen und typische Fehlerquellen schon, bevor du sie zum ersten Mal fährst — das gibt Sicherheit für Theorie und Praxis gleichermaßen.
Was passiert, wenn ich die Theorieprüfung nicht bestehe?
Kein Drama — du kannst die Prüfung wiederholen. Zwischen zwei Versuchen liegt eine Wartezeit von mindestens zwei Wochen. Wir schauen gemeinsam, an welchen Themen es gehakt hat, und bereiten dich gezielt vor. Meistens sitzt es beim zweiten Anlauf.
Wie lange ist eine bestandene Theorieprüfung gültig?
Die bestandene Theorieprüfung ist zwölf Monate gültig. Innerhalb dieser Frist musst du die praktische Prüfung ablegen, sonst verfällt sie und muss wiederholt werden. Auch der Prüfauftrag selbst ist begrenzt gültig — plane deine Praxis also nicht zu weit hinaus.
Sicher durch die Praxis
Ablauf, Dauer, Grundfahraufgaben, häufige Durchfallgründe und wie du ruhig bleibst.
Wie lange dauert die praktische Prüfung für Klasse B?
Die reine Fahrzeit beträgt mindestens 55 Minuten. Dazu kommen Begrüßung, Erklärungen und ein kurzer technischer Frageteil, sodass du insgesamt mit rund einer Stunde bis 75 Minuten rechnen solltest. Der amtlich anerkannte Prüfer (TÜV oder DEKRA) sitzt hinten, dein Fahrlehrer ist mit an Bord. Mehr im Ratgeber Praxisprüfung.
Welche Grundfahraufgaben muss ich können?
Zu den Grundfahraufgaben gehören unter anderem das Rückwärtsfahren um eine Ecke, das rückwärts Einparken in eine Parklücke, das Wenden beziehungsweise Umkehren, das Halten am Fahrbahnrand und eine Gefahrenbremsung. In der Prüfung werden davon mehrere abgefragt — beherrschen musst du sie alle.
Was sind die häufigsten Durchfallgründe in der Praxisprüfung?
Ganz vorn liegen vergessene oder fehlerhafte Schulterblicke und Spiegelkontrollen, Fehler bei Vorfahrt und Vorrang, zu unsicheres oder zu schnelles Fahren sowie Probleme beim Einordnen und Abbiegen. Auch mangelnde Beobachtung an Kreuzungen führt oft zum Nichtbestehen. Genau diese Situationen üben wir gezielt.
Was ist ein sofortiger Durchfallgrund?
Ein schwerer Fehler, der andere gefährdet oder ein Eingreifen des Fahrlehrers nötig macht, führt sofort zum Nichtbestehen — etwa das Missachten einer roten Ampel, gefährliches Überholen, Vorfahrtsverletzungen mit Gefährdung oder eine Kollision. Leichte Fehler dagegen summieren sich erst und sind nicht automatisch das Aus.
Was passiert, wenn ich die praktische Prüfung nicht bestehe?
Du kannst sie nach einer Wartezeit von in der Regel etwa zwei Wochen wiederholen. Vorher nimmst du weitere Fahrstunden, um genau die Punkte zu üben, an denen es gehakt hat. Durchfallen ist häufiger als viele denken und kein Grund zur Sorge — entscheidend ist, dass du danach sicher unterwegs bist.
Was hilft gegen Prüfungsangst?
Am besten hilft echte Sicherheit: Wer die Strecken und Situationen kennt, ist ruhiger. Nutze unsere Driverscam, um die Prüfungsstellen vorab zu sehen. Schlaf dich aus, iss vorher etwas, und denk daran — der Prüfer will dich nicht reinlegen, sondern sehen, dass du sicher fährst. Kleine Fehler sind erlaubt.
Darf mein Fahrlehrer während der Prüfung eingreifen?
Dein Fahrlehrer sitzt mit im Auto, greift aber nur ein, wenn es sicherheitsrelevant wird — und genau dieses Eingreifen bedeutet dann in der Regel das Nichtbestehen. Der Prüfer gibt dir die Fahranweisungen. Du zeigst also eigenständig, dass du das Fahrzeug im Verkehr sicher beherrschst.
Wo startet meine praktische Prüfung?
Bei der Fahrschule Guido Schmidt startet die praktische Prüfung ab der Burgstraße 1 in Büren. Von dort führt die Route über die typischen Strecken der Region — Stadt, Landstraße und je nach Klasse auch Autobahn. Diese Strecken übst du vorher mit uns, unter anderem mit Hilfe der Driverscam.
Automatik lernen, alles fahren
Die B197-Regelung und unsere Tesla-Flotte — entspannt lernen, ohne auf etwas zu verzichten.
Was ist die B197-Regelung?
Früher galt: Wer die Prüfung auf einem Automatikwagen ablegte, durfte später nur Automatik fahren. Mit der B197-Regelung darfst du die Ausbildung überwiegend auf Automatik machen und trotzdem einen uneingeschränkten Schalt-Führerschein erhalten — Voraussetzung sind einige Schaltstunden plus ein kurzer Nachweis der Schaltkompetenz. Ausführlich im Automatik-Ratgeber.
Wie funktioniert die B197-Ausbildung genau?
Du absolvierst den Großteil deiner Fahrstunden auf einem Automatikfahrzeug, nimmst zusätzlich mindestens zehn Fahrstunden (je 45 Minuten) auf einem Schaltwagen und legst darin eine etwa 15-minütige Testfahrt bei deinem Fahrlehrer ab. Danach steht auf dem Führerschein kein Automatik-Eintrag — du darfst beides fahren.
Warum auf Automatik lernen?
Ohne Kupplung und Schaltung kannst du dich voll auf Verkehr, Blickführung und Spiegel konzentrieren — gerade am Anfang ein großer Vorteil. Viele lernen dadurch entspannter und schneller. Mit der B197-Regelung verzichtest du trotzdem auf nichts, weil du am Ende auch Schaltwagen fahren darfst.
Auf welchen E-Autos lerne ich bei euch?
Unsere Flotte ist modern und elektrisch: Du lernst unter anderem auf dem Tesla Model 3 und dem Tesla Model Y — beides leise, kraftvolle Automatik-Fahrzeuge. Dazu kommt der VW T-Roc, den es als Schalter und Automatik gibt. So kannst du klassisch oder rein elektrisch ausgebildet werden. Alle Fahrzeuge ansehen.
Ist ein E-Auto zum Lernen schwieriger oder leichter?
In der Regel leichter. E-Autos beschleunigen gleichmäßig, haben keine Schaltung und rekuperieren beim Vom-Gas-Gehen, was das Fahren sehr vorausschauend macht. Nach kurzer Eingewöhnung empfinden die meisten Fahrschüler den Tesla als angenehm ruhig und einfach zu beherrschen.
Darf ich mit Automatik-Eintrag überhaupt kein Schaltauto fahren?
Machst du die klassische reine Automatik-Ausbildung (ohne B197), wird im Führerschein die Schlüsselzahl 78 eingetragen und du darfst nur Automatik fahren. Willst du beides dürfen, ist die B197-Variante der richtige Weg — sprich uns einfach darauf an, dann planen wir die Schaltstunden mit ein.
Was kostet der Führerschein?
Woraus sich die Kosten zusammensetzen und welche Fördermöglichkeiten es allgemein gibt.
Woraus setzen sich die Kosten für den Führerschein zusammen?
Die Gesamtkosten bestehen aus dem Grundbetrag (Anmeldung und Theorieunterricht), den Kosten für die einzelnen Fahrstunden inklusive der Pflicht-Sonderfahrten, den Gebühren für Theorie- und Praxisprüfung sowie Nebenkosten wie Sehtest, Passfoto, Erste-Hilfe-Kurs und Antragsgebühr bei der Behörde. Wie viele Fahrstunden du brauchst, ist individuell. Mehr im Kosten-Ratgeber.
Was kostet der Führerschein bei euch konkret?
Da die Zahl der nötigen Fahrstunden von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, nennen wir keine Pauschale, sondern erstellen dir ein faires, individuelles Angebot. Schreib uns kurz per WhatsApp (0173 5386052) oder ruf an — dann rechnen wir dir deine Klasse transparent durch. So zahlst du nur, was du wirklich brauchst.
Warum kann man den Preis nicht pauschal sagen?
Der größte Kostenfaktor sind die Fahrstunden — und wie viele du bis zur Prüfungsreife brauchst, hängt von Vorerfahrung, Übungshäufigkeit und Talent ab. Die Pflichtteile (Sonderfahrten, Prüfgebühren, Grundbetrag) sind fix, der Rest ist variabel. Deshalb ist ein persönliches Angebot immer ehrlicher als ein Lockpreis.
Gibt es Förderungen für den Führerschein?
Ja, allgemein gibt es mehrere Wege: Die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter kann den Führerschein fördern, wenn er für die Ausbildung oder den Job nötig ist (z. B. über einen Bildungsgutschein). Auszubildende können unter Umständen Zuschüsse erhalten, und einzelne Berufe (Pflege, Handwerk) haben eigene Fördertöpfe. Frag am besten bei der jeweiligen Stelle nach.
Kann ich den Führerschein in Raten zahlen?
Bei vielen Fahrschulen lässt sich die Zahlung über den Ausbildungszeitraum verteilen, weil Fahrstunden ohnehin nach und nach anfallen und abgerechnet werden. Sprich uns auf deine Wunsch-Zahlweise an — wir finden gemeinsam eine Lösung, die zu dir passt.
Wie kann ich bei den Fahrstunden sparen?
Der beste Spartipp ist gute Vorbereitung: Wer regelmäßig übt, konzentriert bei der Sache ist und zwischen den Stunden das Gelernte verinnerlicht, braucht weniger Fahrstunden. Auch die Automatik-Ausbildung erleichtert vielen den Einstieg. Und je früher du die Theorie sicher hast, desto zügiger geht die Praxis.
Probezeit & Punkte
Was in den ersten zwei Jahren gilt, wie das Punktesystem funktioniert und was ein Aufbauseminar ist.
Wie lange dauert die Probezeit?
Die Probezeit beträgt zwei Jahre und beginnt mit dem Tag der Führerscheinerteilung. Sie gilt für alle Ersterwerber — auch für BF17-Fahrer, bei denen sie mit 17 startet. Fährst du in dieser Zeit auffällig, kann sie sich verlängern und es kommen Auflagen hinzu. Mehr im Probezeit-Ratgeber.
Was sind A- und B-Verstöße in der Probezeit?
A-Verstöße sind schwerwiegend (z. B. zu schnelles Fahren mit hoher Überschreitung, Rotlicht, Alkohol am Steuer, ungenügender Abstand). B-Verstöße sind weniger schwer (z. B. abgefahrene Reifen, Fahren mit abgelaufenem TÜV). Schon ein A-Verstoß oder zwei B-Verstöße lösen Maßnahmen aus.
Was passiert bei einem Verstoß in der Probezeit?
Beim ersten A-Verstoß (oder zwei B-Verstößen) wird die Probezeit um zwei Jahre auf insgesamt vier Jahre verlängert und du musst ein Aufbauseminar besuchen. Weitere Verstöße führen zu einer Verwarnung und schließlich zum Entzug der Fahrerlaubnis. Es lohnt sich also besonders, in den ersten Jahren vorsichtig zu fahren.
Was ist ein Aufbauseminar (ASF)?
Das Aufbauseminar für Fahranfänger (ASF) ist eine Nachschulung, die du nach bestimmten Verstößen in der Probezeit verpflichtend besuchst. Es besteht aus mehreren Sitzungen und einer Fahrprobe und soll dir helfen, sicherer und regelkonformer zu fahren. Ohne Teilnahme droht der Entzug der Fahrerlaubnis.
Wie funktioniert das Punktesystem in Flensburg?
Verkehrsverstöße werden im Fahreignungsregister in Flensburg mit ein bis drei Punkten erfasst. Ab acht Punkten wird die Fahrerlaubnis entzogen. Vorher gibt es Stufen: bei vier bis fünf Punkten eine Ermahnung, bei sechs bis sieben eine Verwarnung. Punkte verfallen je nach Schwere nach zweieinhalb bis zehn Jahren.
Welche Alkoholgrenzen gelten für Fahranfänger?
In der Probezeit und generell für alle unter 21 Jahren gilt die 0,0-Promille-Grenze — also absolutes Alkoholverbot am Steuer. Verstöße werden mit Bußgeld, Punkt, Aufbauseminar und Probezeitverlängerung geahndet. Auch danach solltest du nüchtern fahren; ab 0,5 Promille drohen allen Fahrern empfindliche Strafen.
Kann ich Punkte wieder abbauen?
Ja, unter Umständen. Bei einem Stand von ein bis fünf Punkten kannst du freiwillig an einem Fahreignungsseminar teilnehmen und einen Punkt abbauen — allerdings höchstens einmal innerhalb von fünf Jahren. Ansonsten verfallen Punkte automatisch nach Ablauf ihrer jeweiligen Tilgungsfrist.
Immer in deiner Nähe
Unsere fünf Standorte im Hochstift, die Theoriezeiten und wie du flexibel zwischen ihnen wechselst.
Welche Standorte hat die Fahrschule Guido Schmidt?
Wir sind an fünf Standorten rund um Büren und Bad Wünnenberg vertreten: Büren (Burgstr. 1), Büren-Steinhausen (Prövenholzstr. 8, unser Büro), Büren-Wewelsburg (Langestr. 2), Bad Wünnenberg (Mittelstr. 39) und Bad Wünnenberg-Haaren (Paderborner Str. 24). Ein sechster Standort folgt in Kürze. Alle Standorte ansehen.
Wann findet der Theorieunterricht an welchem Standort statt?
Die Theoriezeiten sind: Büren Dienstag und Donnerstag um 19:00, Büren-Steinhausen Montag und Mittwoch um 19:00, Büren-Wewelsburg Montag und Mittwoch um 19:00, Bad Wünnenberg Dienstag und Donnerstag um 19:00 sowie Bad Wünnenberg-Haaren Montag und Mittwoch um 19:00. So findest du fast an jedem Abend einen Kurs.
Kann ich zwischen den Standorten wechseln?
Ja, das ist einer unserer großen Vorteile. Deinen Theorieunterricht kannst du flexibel an allen fünf Standorten besuchen — praktisch, wenn ein Termin einmal nicht passt oder du unter der Woche unterschiedlich unterwegs bist. So verlierst du keine Zeit und kommst zügig durch die Pflichtstunden.
Wo finden Theorie- und Praxisprüfung statt?
Die theoretische Prüfung findet dienstags bis donnerstags um 8:00 Uhr im Richard-von-Weizsäcker-Berufskolleg statt (Bühl 7, 33142 Büren, Raum 937). Die praktische Prüfung startet ab der Burgstraße 1 in Büren.
In welcher Region seid ihr tätig?
Wir sind im Kreis Paderborn beziehungsweise im Hochstift zu Hause — rund um Büren, Bad Wünnenberg, Wewelsburg, Salzkotten und Paderborn. Unsere Fahrstunden führen über genau die Strecken, auf denen du später unterwegs bist, und auch die Prüfungsstrecken liegen in dieser Region.
Wie erreiche ich die Fahrschule am schnellsten?
Am schnellsten über unseren Co-Pilot hier auf der Seite — er beantwortet die häufigsten Fragen sofort. Kommst du damit nicht weiter, verbindet er dich direkt per WhatsApp mit einem Menschen aus dem Team. Unser Büro ist in der Prövenholzstraße 8 in Büren-Steinhausen.
Clever lernen & vorbereiten
So lernst du die Theorie effektiv, bereitest dich optimal auf die Praxis vor und bleibst ruhig.
Wie lerne ich die Theorie am effektivsten?
Lerne in kurzen, regelmäßigen Einheiten statt in einem Marathon: 20 bis 30 Minuten täglich bringen mehr als stundenlanges Büffeln vor der Prüfung. Nutze die offizielle Fragen-App, markiere schwierige Fragen und wiederhole sie gezielt. Und geh trotzdem zum Unterricht — das Erklärte bleibt besser hängen als reines Auswendiglernen. Mehr im Lern-Ratgeber.
Wie merke ich mir die vielen Verkehrszeichen?
Verkehrszeichen folgen einer Logik: rund und rot bedeutet meist Verbot, dreieckig warnt vor Gefahr, blau gibt Gebote oder Hinweise. Wer dieses System versteht, muss weniger stur auswendig lernen. Achte im Alltag bewusst auf Schilder — als Beifahrer erkennst du dann schon viele wieder.
Wie bereite ich mich am besten auf die Fahrstunden vor?
Komm ausgeruht und pünktlich, sag deinem Fahrlehrer ehrlich, wo du unsicher bist, und denk nach jeder Stunde kurz nach, was gut lief und was nicht. Wer als Beifahrer im Alltag bewusst mitfährt und Situationen gedanklich mitlöst, macht schnellere Fortschritte. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.
Was hilft gegen Nervosität am Prüfungstag?
Sicherheit schlägt Nervosität: Je besser du die Strecken und Aufgaben kennst, desto ruhiger bist du. Schlaf dich aus, iss vorher etwas, plane genug Zeit ein und atme bewusst tief durch. Denk daran, dass kleine Fehler erlaubt sind — der Prüfer will nur sehen, dass du sicher fährst, nicht perfekt.
Wie werde ich sicherer im Einparken?
Einparken ist reine Übungssache und folgt festen Orientierungspunkten am Fahrzeug. Üb es in Ruhe an verschiedenen Lücken, nutze die Spiegel bewusst und fahr langsam — Tempo braucht niemand beim Parken. Mit unserer Driverscam siehst du zudem typische Prüfungssituationen vorab und weißt, was auf dich zukommt.
Wie fahre ich vorausschauend und spritsparend?
Vorausschauend fahren heißt: früh vom Gas gehen, Abstand halten, Verkehr weit voraus beobachten und unnötiges Bremsen und Beschleunigen vermeiden. Das spart Sprit beziehungsweise Strom, schont Nerven und Fahrzeug — und ist genau das, was Prüfer sehen wollen. Im E-Auto hilft die Rekuperation zusätzlich.
Was tue ich, wenn ich zwischendurch die Motivation verliere?
Das ist völlig normal, gerade wenn es mal hängt. Setz dir kleine Zwischenziele (erst Theorie, dann die ersten Sonderfahrten), feiere Fortschritte und sprich offen mit deinem Fahrlehrer. Manchmal hilft schon ein Standortwechsel im Theorieunterricht oder ein Gespräch über das, was dich unsicher macht. Wir bleiben dran, bis es sitzt.
Tiefer eintauchen
Unsere ausführlichen Ratgeber erklären die wichtigsten Themen Schritt für Schritt.
Driverscam — Prüfungsstellen digital geübt
Wir haben die kniffligen Stellen der Praxisprüfung in Büren gefilmt. So kennst du die schwierigen Kreuzungen, bevor du sie zum ersten Mal fährst — der perfekte Begleiter zu diesem Ratgeber.
- › Echte Prüfungsstrecken aus der Region
- › Typische Fehlerquellen erklärt
- › Sicher in Theorie und Praxis

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Frag unseren Co-Pilot, schreib uns per WhatsApp oder melde dich direkt an — wir beraten dich gern persönlich.
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